PLATONIA

Laut Sicherheitsbestimmung dürfen sich 3,6 Personen auf einem Quadratmeter Erdfläche aufhalten. 10 Milliarden Menschen sind bis zum Jahr 2100 prognostiziert.

Laut Sicherheitsbestimmung dürfen sich 3,6 Personen auf einem Quadratmeter Erdfläche aufhalten. 10 Milliarden Menschen sind bis zum Jahr 2100 bereits prognostiziert. Es wird eng auf dieser Welt.

Die Lust am Leben wird Welt wie Mensch zum Verhängnis, Empfänglichkeit zur eigenen Schlinge. Aus großer Liebe zum Leben holen wir zum Gegenentwurf aus und geben uns leidenschaftlich der rein organischen Materialbeseitigung hin. PLATONIA begreift die Weltordnung als einen Balanceakt zwischen Ökosystem und menschlicher Einwirkung.

Als Sprachrohr für den Planeten erzählt PLATONIA wie Nähe schonend praktiziert und das Zusammenleben nachhaltig gestaltet wird – für Vielfalt in der Natur, für Klimaschutz und selbstregulierte Nahrungsketten. So trotzen wir der unzulänglichen Wirklichkeit und tragen die Vorstellung von idealer Welt ins Theater.

Den Gedanken einer Frau in ihren Dreißigern folgend – zwischen Kinderwunsch und dem dringlichen Vorsatz nicht noch mehr Fußabdrücke schaffen zu wollen – keimt die Frage auf, ob ihre persönliche Entscheidung auch eine Lösung für den ganzen Planeten sein könnte. Aus dieser Gedankenwelt heraus entfaltet sich die groteske Landschaft einer Zivilisation auf Abruf, die uns in eine Zukunft radikaler Überbevölkerung und dem platonischen Ideal rückstandslosen Lebens und Liebens führt.

Premiere: 6. Juni 2018 // Theater Rampe, Stuttgart

Dauer des Stücks: ca. 60 Minuten

 

Badewanne Platonia

Mitwirkende

Performance und Kreation: Steven Chotard, Ariel Cohen, Isabelle Gatterburg, Martin Mauriès
Musiker: Heiko Giering

Künstlerische Leitung: Nicki Liszta
Produktionsleitung und künstlerische Assistenz: Isabelle Gatterburg
Musikalische Leitung und Komposition: Heiko Giering
Bühnenbild: Nina Malotta, Samuel Hof
Kostümbild: Nina Malotta, Rebecca Moltenbrey
Dramaturgie: Tobias Tönjes
Video: Christopher Bühler

Partner

Realisiert in Kooperation mit dem Theater Rampe im Rahmen der dreijährigen Kollaboration ›Rampe tanzt!‹. Gefördert im Rahmen der Konzeptionsförderung durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg sowie der Stadt Stuttgart und dem Fonds Darstellende Künste.

stadt lsh

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