Über 6 % Kürzungen im Kulturbereich pro Jahr stehen für den Stuttgarter Doppelhaushalt 2026/27 im Raum. Bei einzelnen sind es sogar weitaus höhere Kürzungsbeiträge von zum Teil über 30 %.
Das bedeutet de facto Kultur ohne Programm. Es droht Personalabbau und die drastische Reduzierung des kulturellen Angebotes, bis hin zur existenziellen Gefährdung einzelner Akteure.
Wir fordern, die Kürzungen im Doppelhaushalt 26/27 zu reduzieren, um einen nachhaltigen Schaden an der Stadt Stuttgart abzuwenden.
HIER geht’s zur Petition.
Mit Kürzungen wäre im Hinblick auf den Gesamthaushalt finanziell nichts zu gewinnen, für die Kultur jedoch – und damit auch für die Zukunft unserer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft – sehr viel zu verlieren.
Gerade in Zeiten globaler Konflikte und eines weltweit zunehmenden Rechtsrucks sind die Orte der Kultur unverzichtbar für die Aushandlung zukunftsfähiger und demokratischer Konzepte.
Die Existenz von Künstler*innen, die schon ohne Kürzungen marginalisiert sind, von Förderung zu Förderung und am Existenzminimum leben und arbeiten wird nun durch die geplanten Kürzungen akut bedroht.
In Zeiten politischer Unsicherheit sind starke Communities wichtiger denn je. Also lasst uns parallel zu unserem Protest auch gemeinsam daran arbeiten, einen freien und solidarischen Raum für Kunst und Kultur zu schaffen.
Damit Kunst unabhängig von finanziellen Privilegien bleiben kann.
Solidarische Grüße,
backsteinhaus produktion